Addicting ❤ Scent

Einleitung


>> Wie konnte so ein schwächlicher Zwerg wie du bloß Polizistin werden? <<

 

>>Tja, dich scheinen sie jedenfalls nicht aufgrund deiner Intelligenz genommen zu haben. <<


- Michael vs Renai, Kapitel 1


Sie hasst ihn, er hasst sie.

Als hätte es die junge Renai Boyd auf dem Polizeirevier nicht schon schwer genug. Mit ihrer Körperhöhe von nur 157 Zentimetern ist sie bereits der kaum ernstzunehmende Zwergpinscher unter ihren Kollegen, aber neben dem 2 Meter Riesen Michael Haige wirkt sie glatt wie ein kleines Kind. Ein Grund mehr ihn nicht zu mögen. Dass sie ihn irgendwann jedoch aus tiefster Seele hassen würde, hätte sie bei ihrem ersten Aufeinandertreffen nicht für möglich gehalten.

Alles begann mit dieser verfluchten Abschiedsparty. Renai brachte ihren Freund Shane mit, Michael seine Freundin Kristen. Am Ende des Abends verließen beide Begleitungen gemeinsam die Party, während Renai und Michael nur tatenlos zusehen konnten. Eine demütigende Schmach.

Seither stehen die beiden Polizisten auf Kriegsfuß miteinander. Er knurrt sie an, sie bellt zurück. Tagein, Tagaus – Wochenlang. Bis Sheriff Coburn der Kragen platz und die zankenden Deputies zusammen in den Innendienst versetzt. Im Keller Akten sortieren und die Asservatenkammer aufräumen mit dem verhassten Erzfeind... Großartig.
Es dauert auch nicht lange bis sie sich, nur ein paar Stockwerke tiefer, wieder an die Gurgel springen, doch die gutgemeinte Zurechtweisung des Lieutenant, bewegt Michael und Renai schlussendlich dazu einen vorübergehenden Waffenstillstand auszurufen. Die altbekannte Ruhe vor dem eigentlichen Sturm, denn als der sonst so ordentlich gekleidete Michael ein paar Tage später völlig fertig und stark übermüdet auf der Arbeit erscheint, ahnt Renai bereits, dass irgendetwas im Argen liegt.

Nach der Mittagspause findet sie ihren Kollegen auf einem Stuhl schlafend in der Asservatenkammer vor. Statt ihn zu wecken, damit sie wieder an die Arbeit gehen können, schafft es Renai allerdings kaum noch sich in seiner Nähe zusammenzureißen.
Zum allerersten Mal nimmt sie bewusst sein Parfüm wahr. Es erfüllt den ganzen Raum, vernebelt ihre Sinne und reizt sie bis aufs Äußerste. Dass ein Mann so gut riechen kann, gerade dieser Typ... Es macht ihr chaotisches Arbeitsverhältnis nur noch bizarrer, vor allem als die verzweifelte Renai ihrem Verlangen endlich nachgibt und sich zu ihm hinunter beugt. Mit ihrem Gesicht nah an seinem Hals, den er ihr so bereitwillig darbietet...

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